"Das kommt mir nicht über meine Lippen"

Wer kennt diesen Ausspruch nicht? Doch frage ich mich, ob es immer gut ist, wenn man Sachen nicht anspricht bzw. ausspricht. ´Hmm, ist das immer ein guter Ratgeber? Sollte man nicht lieber alles ungefiltert vom Hirn gleich auf die Zunge lassen, um es auszusprechen? Ein Wort kann so viel Wirkung haben, egal ob gewollt oder nicht. Wenn es von der Zunge hinaus direkt zum Gegenüber hüpft, kann man es nicht mehr zurück pfeifen, sondern nur noch schauen, was passiert. Wie wird es aufgenommen? Was passiert mit mir selber? Kann ich überhaupt dazu stehen, was da gerade von meiner Zunge auf die Lippen kam? Und was ist mit dem Gegenüber, kann es so angenommen werden wie ICH es meinte? War ich ein guter Sender? Wie kann man Sender und Empfänger auf die gleiche Wellenlinie bringen? Hmm nicht immer einfach, sag ich euch. Ich übe schon mein Leben lang UND noch immer ist es eine große Herausforderung, die gleichen Wellen zu finden. Sehr oft sind die Wellen gerade ganz weit auseinander, wie kann man also senden, damit Sender und Empfänger auf der gleichen Wellenlinie sind, nämlich zum gleichen Zeitpunkt. Tja nicht so ganz leicht, doch wenn man vielleicht, nicht gleich aus den ersten Emotionen heraus handelt, also spricht. Vielleicht sollt man auch mal nichts sagen? Manchmal jedoch ist es wichtig, die Botschaft sehr deutlich und nicht super filtriert mitzuteilen, damit die Menschen aufwachen UND nachdenken. Es kommt also auf das Gegenüber und die Situation an, oder? Bevor man spricht, vielleicht auch mal schauen, wie es beim Empfänger ankommen könnte, also wie würde es mir selbst dabei gehen. Ach die Kommunikation ist so eine Sache, egal ob im Privatbereich oder im Beruf. Sie ist nicht immer leicht und von Erfolg gekrönt UND trotzdem lohnt sich jedes Gespräch mit Menschen, ja auch oder gerade wenn es nicht so "easy" läuft, denn nur so können wir das Gegenüber kennenlernen und erforschen. In der heutigen Zeit, wo alles sowieso schon so hektisch und kurzatmig ist, wo kaum mehr Zeit für ein Gespräch bleibt, ist es umso wichtiger sich beim Kommunizieren Zeit zu lassen - wie bei einem guten Glas Rotwein, den zelebriert man ja auch. Zuerst öffnet man den Wein und lässt ihn atmen, bevor man ihn einschenkt und genießt. Mein Fazit ist: öffnen wir bei jeden Gespräch unser Herz UND ich bin mir sicher, dass wir dann ALLE auf der selben Wellenlinie sind, der Sender wie der Empfänger. Wir sind dann nämlich der Sender mit der Wellenlinie "von Herz zu Herz". Ich freue mich auf jeden Kommentar, bis bald eure Edith 

 

 

 

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